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Leitfaden · Warten

Warte ich noch – oder lebe ich schon?

Zwischen zwei Nachrichten liegt oft mehr Leben, als du gerade siehst. Diese Übung hilft dir, ehrlich hinzuschauen – ohne dich dafür zu verurteilen.

VerstehenEntscheidenGrenzen

Anzeichen dafür, dass das Warten deinen Alltag bestimmt

Kein Test, keine Bewertung. Kreuze innerlich an, was du in dir wiedererkennst.

  • · Ich schaue mehrmals täglich auf das Handy, ohne es zu wollen.
  • · Meine Stimmung hängt spürbar an seiner Antwortzeit.
  • · Ich sage Termine ab oder halte sie mir frei, für den Fall der Fälle.
  • · Ich denke oft „wenn er sich meldet, wird alles gut“.
  • · Ich erzähle Freundinnen weniger, weil ich nicht erklären möchte, was ich tue.
  • · Ich freue mich auf Wochen, in denen er da ist, und bange davor, wenn er weg ist.

Realität und Hoffnung auseinanderhalten

Zwei Spalten – ganz ruhig, ohne dich klein zu machen.

Nur konkrete Handlungen und ausgesprochene Sätze.

Was ich hineinlese, mir wünsche, ergänze.

Wocheninventur

Denk an die letzten sieben Tage – nicht an eine ausgedachte gute Woche.

Eigene Pläne zurückholen

Nichts Großes. Zwei bis drei Dinge, die dir gehören.

Fünf Reflexionsfragen

Nimm dir Zeit. Es geht nicht darum, sofort zu antworten – es geht darum, die Fragen wirken zu lassen.

Weiterführend

Passende Themen zum Vertiefen.